Induktionstöpfe – Tipps zum Kauf eines Induktionskochtopf-Sets

Induktionstöpfe von WMF
Induktionstöpfe von WMF

Induktionstöpfe zeichnen sich durch ihren speziellen Topfboden aus. Die Töpfe bestehen in der Regel aus Stahlemaille oder Gusseisen, während der Boden mit einem magnetisierbaren Kern ausgestattet ist.

In der Regel sind die Induktionskochtöpfe vom Hersteller entsprechend ausgewiesen. Häufig genutzte Bezeichnungen sind: Induktionstöpfe, (auch) geeignet für Induktionskochfelder oder auch Induktionskochgeschirr.

Generell ungeeignet für den Induktionsherd sind Töpfe aus Aluguss, Edelstahl und Kupfer. Doch die Hersteller haben auf die steigende Nachfrage reagiert und bieten Edelstahl-Töpfe mit ferromagnetischem Boden an. In diesem Boden können die elektromagnetischen Felder Wirbelströme erzeugen, mit deren Hilfe die Hitze zum Kochen hergestellt wird.

Induktionskochtopf Bestseller

Nachstehend finden Sie die Bestseller im Bereich Induktionstöpfe. In der Regel werden ganze Induktion Topfstes gekauft – allerdings ist es auch möglich einzelne Töpfe zu erwerben. Beim Kauf eines Induktions Topfsets spart man im Vergleich zum Einzelkauf jedoch Geld. In der Regel bestehen die Sets aus zwei großen Töpfen (unter anderem ein Bratentopf) und zwei kleineren Töpfen, jeweils mit Deckel. Jeder Topf und Deckel wird einzeln gezählt, daher besteht ein 10-teiliges Set aus fünf Induktionstöpfen und den passenden Deckeln.

WMF Topf-Set 5-teilig Gala Plus Schüttrand Glasdeckel Cromargan Edelstahl poliert induktionsgeeignet spülmaschinengeeignetSilit Topf-Set 10-teilig Achat Schüttrand Glasdeckel Edelstahl poliert induktionsgeeignet spülmaschinengeeignetFissler Topfset original-profi collection / 5-teilig / Edelstahl Kochtopf Set / mit Deckel / Kochtöpfe / Pfanne / Induktion Gas Elektro Ceran / - 084-123-05-004/0
HerstellerWMFSilitFissler
BezeichnungGala PlusAchatprofi collection
Umfang5 Töpfe inkl. Deckel
1 Stielkasserolle
5 Töpfe inkl. Deckel
1 Stielkasserolle
1 Dampfeinsatz
2 Pfannen
4 Töpfe inkl. Deckel
1 Satteuse
isolierte Griffejaneinja
Backofengeeignetjajaja
Innenskalaneinjaja
aktueller Preis225,31 EUR189,30 EUR476,95 EUR
Bei Amazon.de ansehenBei Amazon.de ansehenBei Amazon.de ansehen

Vor- und Nachteile von Induktionstöpfen

Der Induktionsherd verspricht vor allen Dingen hohe Energieeinsparungen beim Kochen und eine schnelle sowie punktgenaue Erhitzung der Töpfe. Nachteilig ist allerdings, dass er nur mit magnetisierbaren Töpfen oder speziellem Induktionsgeschirr funktioniert. Zudem dürfen die Töpfe nicht zu klein sein, damit möglichst wenig Energie ungenutzt verloren geht.

Bei den Induktionstöpfen spricht die schnelle Zubereitung von Speisen für deren Wahl. Die hohen Kosten schrecken aber viele Hobbyköche zunächst ab. Insgesamt kann sich der Kauf aber lohnen, wenn der Induktionsherd häufig genutzt wird. Langfristig wird so die Haushaltskasse entlastet.

Die wesentlichen Vorteile eines Induktionskochfeldes lassen sich nur mit den passenden Induktionstöpfen erzielen. Dazu zählen:

  • Sehr gute Regulierbarkeit der Hitze.
  • Keine Speicherwärme.
  • Rasches Erhitzen unter Nutzung der sogenannten Boost-Funktion.

Die beliebtesten Topfsets der letzten Wochen

Worauf muss man beim Kauf der Induktionstöpfe achten?

Wer nun auf der Suche nach Induktionstöpfen ist, sollte beim Kauf einige Punkte beachten. So sollten die Töpfe die vorhandene Kochfläche zu mindestens zwei Dritteln bedecken. Es gibt nämlich einige Induktionsherde, die bei kleineren Topfgrößen gar nicht erst arbeiten. Ideal sind allerdings Töpfe, die genau die Maße der vorhandenen Kochfläche haben. Trotzdem sind auch bei etwas kleineren Töpfen keine hohen Energieverluste zu befürchten, da die Wärme ja direkt im Boden des Topfes entsteht.

An der Topfunterseite erkennbar: Dieser Topf ist induktionsgeeignet.
An der Topfunterseite erkennbar: Dieser Topf ist induktionsgeeignet.


Besonders wichtig bei Induktionstöpfen ist ein planer Boden.
Ist dieser schief, kann das zu hohen Energieverlusten auf dem Induktionsherd führen. Ganz nebenbei ergibt sich der Nachteil, dass Öl oder Fett immer wieder in einen bestimmten Bereich des Topfes laufen und die Speisen nicht gleichmäßig gegart werden.

Die Griffe am Induktionstopf sollten sehr fest sitzen.
Durch zu locker angebrachte Griffe entstehen kleine Öffnungen. Beim Reinigen des Topfes kann Wasser in diese Öffnungen laufen, welches sich häufig erst durch Abschrauben des Griffs vollständig entfernen lässt.

Die Deckel aus Glas haben sich bei Induktionstöpfen besonders bewährt, speziell, wenn sie noch mit einem Dampfablassventil ausgestattet sind. Sie erlauben den steten Sichtkontakt zur zubereiteten Speise, sodass sich ein Überkochen vermeiden lässt. Durch das Dampfablassventil wird dieser Effekt sogar noch verstärkt. Wichtig ist außerdem, dass die Deckel sehr gut schließen, um Energieverluste zu vermeiden.

Ebenfalls ist zu beachten, dass sich die Wärme vom Boden des Induktionstopfes auf die Topfwände überträgt. Damit werden häufig auch die Griffe am Induktionstopf heiß. Genau das sollte aber bei einem guten Modell nicht der Fall sein, denn verbrannte Finger will sicher niemand haben. Bei den hochwertigeren Topfsets sind die Griffe isoliert.

Außerdem ist die Verarbeitungsqualität entscheidend. Eine entsprechende Beschichtung im Inneren des Topfes verhindert das Anbrennen der Speisen. Die Spülmaschinentauglichkeit sorgt für eine einfache Reinigung und festsitzende Griffe lösen sich nicht so einfach.

Induktionstöpfe erkennen:
Einfach einen Magnet an den Topfboden halten. Wenn sich Topfboden und Magnet anziehen, kann der Topf auch für den Induktionsherd genutzt werden. Andernfalls müssen entsprechende Induktionstöpfe gekauft werden. Ob ein Topf zu 100 Prozent funktioniert, ist am Induktionszeichen (symbolische Spule) erkennbar.

Hersteller von Kupfertöpfen haben sich ebenfalls auf die steigende Nachfrage nach induktionsfähigem Geschirr eingestellt und den Boden ihrer Töpfe mit einer hauchdünnen magnetischen Schicht überzogen. So werden die sehr gute Wärmeleitfähigkeit von Kupfer und die punktgenaue Regulation des Induktionsherdes miteinander verbunden.

Kosten für Induktionstöpfe

Induktionstöpfe sind aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften natürlich etwas kostenintensiver als klassische Kochtöpfe. Ein gutes Induktionstopfset gibt es aber bereits ab etwa 100 Euro. Nach oben hin sind hier kaum Grenzen gesetzt. Einzelne Töpfe für den Induktionsherd können in sehr kleinen Abmessungen ab etwa 30 bis 40 Euro erworben werden. Auch hier gibt es nach oben hin kaum Grenzen.

Wenn man erst in Zukunft einen Induktionsherd nutzen will, zum Beispiel nach einem Umzug, sollte man jetzt schon die passenden Töpfe kaufen. Denn Induktionstöpfe sind problemlos auf einem normalen Herd (Ceranfeld, Elektroherd) nutzbar.

Welche Induktionstöpfe sind empfehlenswert?

Induktionskochfeld mit Glaskeramikoberfläche („Kookplaat inductie“ von Erik1980 aus nl. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kookplaat_inductie.JPG#/media/File:Kookplaat_inductie.JPG)
Induktionskochfeld mit Glaskeramikoberfläche

Dieser Frage gehen unabhängige Tester immer wieder auf den Grund. Mit einer guten Note schnitten vor allem die Induktionstöpfe von WMF, Fissler oder Silit ab. Auch Schulte-Ufer konnte mit seinen Induktionstöpfen der ProfiLine überzeugen.

Bei WMF sind es die Töpfe der Serie Gala Plus und bei Silit der Serie Inspiration, die besonders gut abschnitten. Diese Induktionstöpfe sind preislich allerdings auch schon etwas weiter oben angesiedelt.

Ein komplettes Induktionstopfset von WMF schlägt mit mehr als 200 Euro zu Buche. Bei Fissler werden für das Set schon fast 500 Euro fällig. Wer also umfassend vergleicht, ist hier gut beraten.

Infos zum Induktionsherd

Wer sich mit dem Herdkauf beschäftigt, stößt dabei auch auf den Induktionsherd. Im Gegensatz zum klassischen E- oder Gasherd wird die Wärme mittels elektromagnetischen Wechselfeldern erzeugt. Durch sie entsteht Energie, die an den Boden des Topfes auf dem Herd weitergeleitet wird. Von dort aus verteilt sich die Energie im restlichen Topf und erzeugt die zum Kochen benötigte Wärme. Allerdings ist die Übertragung der elektromagnetischen Felder nicht mit herkömmlichen Kochtöpfen möglich, es werden spezielle Induktionstöpfe benötigt.

Funktionsweise eines Induktionskochfeldes kurz zusammengefasst:

  • Die Wärme zum Kochen entsteht direkt im Boden des Kochgeschirrs.
  • Ein Magnetfeld erzeugt Wirbelströme, diese erhitzen die Induktionstöpfe.