Induktionskochplatte

Induktionskochplatte
moderne Induktionskochplatte (Maße: 350 x 300 x 55mm)

Während man noch vor einigen Jahren auf großen, klobigen Herdplatten gekocht hat, die schließlich vom praktischeren Ceranfeld abgelöst wurden, erobern mittlerweile Induktionskochplatten die deutschen Küchen. Eine Induktionskochplatte zeichnet sich durch verschiedene Vorteile aus, indem sie den Topf beziehungsweise die Pfanne durch Induktion erwärmt. Während man ein Induktionskochfeld in der Regel nur kauft, wenn eine komplett neue Küche angeschafft wird, sind die kleinen Induktionsplatten auch eine sinnvolle ergänzung in einer bestehenden Küche.

Sie sind klein, portabel und ermöglichen die effiziente Nutzung von Induktionstöpfen. Wenn auch Sie mit dem Gedanken spielen, auf eine praktische Induktionskochplatte umzusteigen, finden Sie hier alles, was Sie über dieses neuartige Wunderwerk der Technik wissen sollten.

Vorteile von Induktionsplatten

  • Ermögicht schnelles und energiesparendes Kochen.
  • Die Kochplatte selbst wird nicht heiß.
  • Sehr gute Reaktionszeit, schnelles Erwärmen und schneller Cooldown.
  • Kostengünstige Alternative zur Anschaffung eines Induktionskochfeldes.

Wie funktioniert eine Induktionskochplatte?

Setzt man sich zum ersten Mal mit der Funktionsweise von Induktionskochplatten auseinander, wird man zunächst wahrscheinlich mit physikalischen Fachbegriffen konfrontiert, von denen man noch nie zuvor gehört hat – schließlich raucht der Kopf, aber wie eine Induktionskochplatte funktioniert, ist immer noch nicht klar.

Dabei ist die grundsätzliche Funktion der Induktionskochplatten nicht schwer zu verstehen: Elektrisch angetriebene Magnetspulen im Inneren des Herdes beginnen damit, sich zu drehen, sobald die Kochplatte angeschaltet wird, und erzeugen dabei Wärme. Diese Wärme geht direkt in den Topf über – sofern der Hobbykoch einen magnetisierbaren Topf verwendet, da die magnetische Arbeitsweise des Induktionsherdes bei Töpfen aus Aluminium oder Kupfer nicht anschlägt.

Der besondere Clou bei Induktionsplatten
Die besonderen Vorteile des Induktionskochfeldes liegen im Gegensatz zum Cerankochfeld in einer besonders schnellen Reaktionszeit und einem ebenso schnellen Cooldown, der neugierige Kinderfinger vor Verbrennungen schützt und ein Einbrennen von Speiseresten verhindert. Dabei wird das Kochfeld selbst zu keinem Zeitpunkt so heiß, wie man es von Ceran- oder von herkömmlichen Kochfeldern gewohnt ist: Die entstandene Wärme wird hierbei direkt an den Topf weitergegeben, weshalb die Kochplatte selbst nicht sonderlich heiß wird.

Wie bei allen mobilen Kochplatten sind auch bei Induktionskochplatten in erster Linie zwei verschiedene Variationen erhältlich, nämlich die Einzel- und die Doppelkochplatte. Möchte man sich stattdessen eine große Kochplatte mit vier Kochfeldern in die neue Küche einbauen, kann man sich sogar Modelle mit sogenannter „Vario-/Flexzone“ einbauen, bei denen die Größe des Topfes automatisch erkannt und so keine Energie verschwendet wird. Im Kosten in der Anschaffung zu sparen, können Hobbyköche dabei auch zu Modellen greifen, bei denen die Vario-/Flextechnologie nur teilweise, beispielsweise in einer oder zwei Kochplatten, integriert ist.

Alternativ dazu existieren mittlerweile auch sogenannte Vollflächen-Induktionskochfelder – hier ist der Nutzer nicht mehr an ein festgelegtes Kochfeld gebunden, sondern kann seinen Topf dort platzieren, wo es ihm gerade passt. Auch mehrere kleine Töpfe oder zwei bis drei besonders große Töpfe können hierauf problemlos platziert werden, da die unzähligen kleinen Magnetspulen unter der Glaskeramik-Oberfläche des Herdes erkennen, wo ein Topf steht und genau diese Fläche erhitzen. Dieser Spaß hat selbstverständlich auch seinen Preis – für begeisterte Hobbyköche mit einer Leidenschaft für einfaches und schnelles Kochen lohnt sich eine solche Anschaffung jedoch allemal.

Worauf sollte man beim Kauf einer Induktionskochplatte achten?

Piktogramm für Induktion an der Topfunterseite
Piktogramm für Induktion an der Topfunterseite

In erster Linie gilt es beim Kauf einer Induktionsplatte auf das richtige Kochgeschirr zu achten: Töpfe und Pfannen müssen unbedingt ferromagnetisch sein und dabei eine metallene Bodenplatte vorweisen können. Solches Kochgeschirr ist für gewöhnlich besonders gekennzeichnet – ist man sich nicht sicher, ob der Topf oder die Pfanne für die neue Induktionskochplatte geeignet ist, kann man das Kochgeschirr ganz einfach mit einem Magneten auf die Probe stellen: Bleibt der Magnet am Boden haften, kann man das Geschirr problemlos zum Kochen auf einem Induktionskochfeld nutzen.

Weiterhin können beim Kauf der neuen Induktionskochplatte auch einige Zusatzfunktionen nicht schaden: Ein automatischer Timer, nach dessen Ablauf sich der Herd ausschaltet, ist dabei ebenso sinnvoll wie eine Größenanpassung des Kochfeldes, bei dem sich das Kochfeld der Größe des Topfs anpasst. Da das Induktionskochfeld jedoch jederzeit im Standby-Modus ist, solange der Stecker des Gerätes nicht gezogen ist, sollte man großen Wert auf ein energiesparendes Modell legen – und unter Umständen auch etwas mehr Geld für ein Gerät mit leisem Lüfter ausgeben. Der Lüfter ist nötig, um die Steuerelektronik abzukühlen und kann teilweise so laut sein wie eine Dunstabzugshaube – stört man sich daran, gilt es, zu einem besonders leisen Gerät oder einem Einbauherd zu greifen.

Was kostet ein gutes Modell?

Beim Kauf einer Induktionskochplatte gilt es, weniger auf den Preis des Gerätes oder auf seine Marke zu achten, sondern stattdessen sicherzustellen, dass alle nötigen Funktionen vorhanden sind. Zu den wichtigsten Funktionen eines guten Induktionskochfeldes gehören ein eingebauter Timer, verschiedene Wärmestufen und eine automatische Abschaltung, wenn der Topf vom Herd genommen wird. Doppelkochplatten mit solchen Funktionen sind bereits ab ungefähr 30 Euro zu haben – Induktionskochplatten, die darunter liegen, sind qualitativ weniger hochwertig und deshalb eher für Campingurlaube oder gelegentliche Grillabende geeignet.

Für den normalen Hausgebrauch empfehlen sich indes Modelle ab etwa 60 Euro – soll mit der neuen Kochplatte hingegen besonders viel und oft gekocht werden, sollte man auch zu einem entsprechend teureren Modell ab 100 Euro greifen. Dabei sollte der künftige Induktionsbesitzer allerdings beachten, dass einzelne Kochplatten durchaus auch günstiger zu haben sind, während große Kochplatten für den Einbau in eine vorhandene Küchenzeile auch gut und gern über 200 € kosten können.

Die beliebteste Kochplatte der letzten Jahre

Beim Induktionskochfeld muss man nicht immer zu Markenprodukten greifen: Auch No-Name-Geräte zeichnen sich hierbei häufig durch eine gute Qualität und eine lange Lebensdauer aus. Soll es allerdings trotzdem ein Markenkochfeld sein, haben sich die Produkte von Rommelsbacher in der Vergangenheit als besonders hochwertig und funktional erwiesen.
Die Einzelkochplatte Rommelsbacher CT 2010/IN bringt indes ebenfalls eine praktische Topferkennung sowie ein LED-Display, eine 80-Minuten-Zeitschaltuhr, 10 Leistungsstufen und eine Temperaturvorwahl von 60°C bis 240°C mit und zeichnet sich dabei durch eine elektronische Regelung über sogenannte Touch-Control-Sensoren sowie durch seine automatische Abschaltung, seinen integrierten Signalton und die Restwärmeanzeige aus, die ein schnelles, einfaches und sicheres Kochen ermöglicht.

Sale
ROMMELSBACHER CT 2010/IN Einzel-Induktionskochfeld (Glaskeramik, Topferkennung, energiesparend, Touch Sensoren, LED Display, 60-240 Grad, Timer, Abschaltautomatik, Restwärmeanzeige, 2000 W)
  • Mobile Induktionskochplatte mit ganzflächigem und pflegeleichtem Glaskeramik-Kochfeld für Töpfe bis 230 mm Ø und ferromagentischem Boden
  • 90% Wirkungsgrad, 60% Zeitersparnis, 50% Energieersparnis: Keine Aufheizzeit, sofortige Leistungsübertragung
  • Einfache Bedienung durch Touch Control Sensoren und LED Display
  • Temperaturgenaues Kochen durch 10 Temperaturstufen (60-240°C)
  • Hohe Sicherheit dank Topferkennung, Abschaltautomatik mit Signalton, 180 min Zeitschaltuhr und Restwärmeanzeige

 

Fazit: In der modernen Küche darf ein Induktionsherd nicht fehlen nicht fehlen! Induktionskochplatten sind eine praktische Alternative zur Anschaffung eines kompletten Induktionskochfeldes. Sie zeichnen sich durch verschiedene Vorteile aus, die in einer modernen Öko-Küche Gold wert sind: Durch ein schnelles Aufheizen und ein ebenso schnelles Abkühlen spart die man Energie bei der Nutzung. Und auch die Tatsache, dass nur die verwendete Fläche erhitzt wird, hilft dabei, Kosten zu senken und die Umwelt zu schützen. Dabei ist eine Induktionskochplatte mit den richtigen Zusatzfunktionen optimal in der Familienküche aufgehoben, da sich die Herdplatte selbst kaum aufheizt, sondern die Hitze direkt an den Topf weitergegeben wird. Am besten probieren Sie es selbst einmal aus und überzeugen sich dabei am eigenen Leibe von den Vorteilen einer modernen Induktionskochplatte.