Induktionstöpfe haben einen besonderen Topfboden, der die Nutzung auf einer Induktionskochplatte ermöglicht. Doch welches Topfset ist sein Geld wirklich wert?
Viele Nutzer*innen verlassen sich auf die Testergebnisse von bekannten Produkttestern, wie zum Beispiel der Stiftung Warentest. Der letzte breit-angelegte Topf-Test wurde im März 2022 durchgeführt. 17 verschiedene Topfsets von 50 – 500 Euro wurden getestet. Die Ergebnisse sind gegenwärtig kostenpflichtig bei test.de einsehbar oder in der Ausgabe 03/2022 unter dem Titel „Stapelweise gute Preise“ nachzulesen.

Die Topfsets, die im Januar 2017 in der Ausgabe des test-Magazins unter dem Titel „Die hohe Kunst des Heißmachens“ gut abgeschnitten haben, sind immer noch erhältlich. (Der ausführliche Testbericht ist mittlerweile nicht mehr online.)
Allerdings ist kein Geheimnis, welche Topfsets gut abgeschnitten haben. Den ersten Preis holte in beiden Tests der deutsche Premiumhersteller Fissler.
Topfset (Induktion): Der Testsieger
Das ist die Nr.1 bei Stiftung Warentest 2022:
| Preview | Product | Price | |
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Fissler Original-Profi Collection/Edelstahl-Kochtopfset, 5-teilig, Töpfe mit Metall-Deckel (3... | Jetzt ansehen |
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Übrigens: Getestet wurden die Töpfe auf einem Wärmestrahlkochfeld. Die Töpfe konnten ihre Stärken also nicht voll ausspielen, denn ein Ceranfeld benötigt deutlich mehr Zeit um einen Liter Wasser im Topf zu erhitzen, als ein Induktionskochfeld. Das ist dennoch kein Manko. Ein sehr guter, gut aufliegender Boden funktioniert mit einem Ceranfeld deutlich besser und ist ein deutliches Zeichen für gute Qualität.
Doch die Stiftung Warentest hat nicht nur praktisch getestet, sondern die Töpfe auch auf Verarbeitung und Qualität geprüft. So wurden unter anderem auch Querschnitte begutachtet und die Stärke des Topfbodens gemessen.
Wenig verwunderlich: Sehr günstige Topfsets aus Asien haben eine deutlich geringere Wandstärke. Das spiegelt sich jedoch auch im niedrigeren Preis wider.
Zum Vergleich zwei beliebte Topfsets von WMF:
- Das Function 4 Set (Made in Germany, Platz 3 im Test) kostet circa 380 Euro. (Mehr Details zum Set.)
- Das WMF Provence Plus hat einen Topf mehr und kostet circa 130 Euro. (Mehr Details.)
Töpfe im Test bei Stiftung Warentest 2017
Testsieger bei der Stiftung Warentest wurde 2017 das Fissler intensa Topfset, das auch induktionsfähig ist. Gelobt wird besonders die gleichmäßige Wärmeverteilung des 7,2 mm starken Topfbodens. Die Tester vergeben die Note gut (2,0).
Das sind die Top 10 im Test:
- Fissler intensa Topfset (Note 2,0)
- AMC Gourmetline Topfset (Note 2,1)
- WMF Function 4 Topfset (Note 2,4)
- ELO Black Pearl Topfset (Note 2,5)
- WMF Diadem Plus Topfset (Note 2,6)
- Silit Toskana Topfset (Note 2,7)
- Fissler family line Topfset (Note 2,8)
- Schulte-Ufer Loop Topfset (Note 2,8)
- Zwilling Twin Classic Topfset (Note 2,8)
- Rösle Silence Topfset (Note 2,9)
Testsieger bei der Stiftung Warentest (2017)
Platz 1 belegt das Fissler intensa Topfset. Die gleichmäßige Wärmeverteilung wird besonders herausgestellt.
Ebenfalls gut: Die Töpfe lassen sich problemlos ineinanderstapeln. Dafür sind die Töpfe relativ schwer und das Set alles andere als ein Schnäppchen. Eine Besonderheit bei der Funktionalität ist die intensa-Abgießfunktion. Dabei muss der Deckel nicht komplett vom Topf genommen werden, um Bratensaft und Flüssigkeiten abzugießen. Damit gehören auch die Töpfe in das Premium-Segment.
Hier haben wir mehr Informationen zu den Fissler Töpfen zusammengestellt.
| Preview | Product | Price | |
|---|---|---|---|
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Fissler Intensa/Edelstahl-Topfset, 5-teilig,Töpfe mit Metall-Deckel (3 Kochtöpfe, 1 Bratentopf, 1... | Jetzt ansehen |
Top 5 – gute Qualität zum fairen Preis
Auf den zweiten Platz kommt das Topfset Gourmetline von AMC, das online nur schwer erhältlich ist. Auch Informationen zu diesem Set sind eher spärlich gesät.
Platz 3 belegt das Function 4 Set von WMF. Die Tester von Stiftung Warentest vergeben die Gesamtnote 2,4. Das Set schneidet bei der Aufheiz- und Abkühlzeit etwas schlechter ab als Fissler. Auch der Bodenkontakt der Töpfe ist nicht so gut wie beim Premiumanbieter. Größtes Manko sind jedoch die Griffe der Töpfe. Während Fissler bei der Temperatur der Griffe sehr gut abschneidet, bekommt das Set von WMF von den Testern in diesem Punkt die Note ausreichend.
Den vierten Platz belegt das vergleichsweise günstige Kochtopf-Set Black Pearl von ELO. (Hier kam es zwischenzeitlich Irritationen: Dieses Topfset wird mittlerweile unter der Bezeichnung „Rondello“ angeboten. Im Hersteller-Video ist die Bezeichnung „Black Pearl“ jedoch noch ersichtlich.)
Die Tester vergeben die Note 2,5. Aufheizzeit und Bodenkontakt sind nur ausreichend, die Temperaturverteilung am Boden jedoch gut. Im Gegensatz zu WMF schneiden die Griffe mit der Note sehr gut ab.
Platz 5 belegt wieder WMF mit dem Set Diadem Plus, das ebenfalls induktionsgeeignet ist. Die Gesamtnote ist 2,6 – das liegt im Wesentlichen an Abkühlzeit, Temperaturverteilung und Bodenkontakt
Welches Induktions-Topfset ist das Beste?
Auf der Suche nach dem besten Induktionskochtopf-Set konnte bisher kein eindeutiger Sieger ausgemacht werden. Das Fissler intensa-Set kann durchaus überzeugen. Allerdings hat es keine Kaltmetallgriffe, sondern Kunststoffgriffe. Für viele Kund*innen sind „echte“ Kaltmetallgriffe jedoch nicht wegzudenken. (Weiterlesen: Bei welchen Topfsets bleiben die Griffe kalt?)
Doch nicht nur die Stiftung Warentest hat sich in den letzten Jahren mit Töpfen beschäftigt.
Unabhängige Tester bestätigen den Induktionstöpfen von WMF, Fissler und Silit gute Eigenschaften. Diese Hersteller bieten umfangreiche Komplettsets an, die sich großer Beliebtheit erfreuen.
An dieser Stelle sei auf den Video-Test der Sendung marktcheck aus dem Jahr 2013 verwiesen. Zunächst geht es nur um WMF Töpfe – aber im zweiten Drittel des Beitrags werden Töpfe von WMF (zwei Sets), Fissler und IKEA verglichen.
Das hochpreisige WMF und das Fissler-Set haben die Sache unter sich ausgemacht. Bei diesen Töpfen erhalten die Käufer*innen gute Bodenbeschaffenheit, kühle Griffe und sehr gute Verarbeitung.