Bleiben die alten Töpfe und Pfannen kalt, liegt das an dem nicht induktionsfähigen Topfboden. Abhilfe schafft hier ein sogenannter Induktionsadapter.

Die Anschaffung von Induktionstöpfen ist für die Nutzung mit einem Induktionsherd immer die erste Wahl. Nur so kann man die optimale Leistung beim Kochen erzielen, denn die Töpfe sind für die Nutzung der Wirbelstromtechnik eines modernen Kochfeldes optimiert.
Aus verschiedenen Gründen kann jedoch auch die Nutzung einer sogenannten Induktion-Adapterplatte beziehungsweise eines Induktionsadapters sinnvoll sein. Zum Beispiel wenn man nur einen bestimmten Spezialtopf, wie den liebgewonnenen Milchtopf, den Wasserkessel oder den beliebten Bialetti Espressokocher auf dem Induktionsherd nutzen möchte.
Solche Spezialtöpfe gibt es mittlerweile auch als induktionsfähige Variante, doch so häufig kommen sie dann doch nicht zum Einsatz. Daher ist die Anschaffung einer Adapterplatte mitunter günstiger, als der Neukauf eines neuen, induktionsfähigen Modells.
Unsere Induktionsadapter-Empfehlung
- Dient dazu, damit die üblichen nicht magnetischen Kochgefäße auf den Induktionskochfeldern verwendet werden können, für Kochgeschirr aus Aluminium, Edelstahl, Eisen, Gusseisen, Emaille, Glas sowie Keramik geeignet.
- Aus erstklassigem rostfreiem Edelstahl hergestellt, mit Aluminiumkern zur Energiespeicherung und Energieersparnis und mit abnehmbarem Griff für sichere Handhabung.
- Spülmaschinenfest, allerdings empfiehlt es sich die Platte mit einem feuchten Tuch abzuwischen.
- Schonend für die Herdplatte - 3 Füßchen zum Schutz der Platte
- Wir weisen ausdrücklich daraufhin die Gebrauchsanweisung vor Inbetriebnahme zu lesen.
Wie funktioniert ein Induktionsadapter?
Eine Adapterplatte ist in der Regel aus rostfreiem Edelstahl hergestellt und mit einem Aluminiumkern ausgestattet. Die Grundfläche ist rund, daher ist die Nutzung auf Töpfe ausgelegt. Einen ovalen Bräter kann man mit einem Induktion-Adapter nicht oder nur sehr schwer erhitzen. Durch die Grundfläche und den magnetisierbaren Kern entspricht diese Platte einem modernen Topdboden. Zur Nutzung wird diese Adapterplatte unter den nicht induktionsfähigen Topf gelegt.
So wird die Adapterplatte genutzt
- Schalten Sie das Induktionskochfeld ein.
- Legen Sie den Induktions-Adapter auf das Kochfeld.
- Stellen Sie den nicht induktionsgeeigneten Topf auf die Adapterplatte.
Das Induktionskochfeld erhitzt die Adapterplatte, diese erhitzt nun den Topf im Wärmestrahlverfahren. Das bedeutet natürlich auch, dass es zu Wärmeverlusten kommt und das Aufheizen nicht so schnell funktioniert.
Bei der Nutzung eines solchen Adapters ist der Wirkungsgrad jedoch immer schlechter, als wenn ein richtiger Induktionstopf zum Einsatz kommt. Das ist grundsätzlich kein Mangel, sondern liegt an der physikalischen Wirkung. Daher sollte man bei regelmäßiger Nutzung die Anschaffung eines entsprechend großen Induktionstopfes prüfen.
Nach dem Kochen ist nicht nur der Topf heiß, sondern auch der Induktionsadapter speichert Hitze. Bei der Auswahl sollte daher auf ein Modell mit isolierten Griffen geachtet werden. Andernfalls kann man sich mit einem Topflappen behelfen. Die Adapterplatte speichert die Wärme noch einige Zeit, daher kann sie auch zum Warmhalten genutzt werden.
Alte Töpfe mit Induktion nutzen
Die Nutzung eines Induktionsadapters ist problemlos mit kleineren Töpfen oder einer Espressokanne möglich. Größere Modelle (XXL-Töpfe) oder ein Bräter werden damit nicht zuverlässig erhitzt.
- Ermöglicht die Nutzung älterer Töpfe.
- Einfache Handhabung.
- Günstig im Vergleich zur Neuanschaffung eines Spezialtopfes.