Induktionstöpfe – Ratgeber & Vergleich

Induktionstöpfe von WMF
Induktionstöpfe von WMF

Induktionstöpfe zeichnen sich durch ihren speziellen Topfboden aus. Die Töpfe bestehen in der Regel aus Stahlemaille oder Gusseisen, während der Boden mit einem magnetisierbaren Kern ausgestattet ist.

In der Regel sind die Induktionskochtöpfe vom Hersteller entsprechend ausgewiesen. Häufig genutzte Bezeichnungen sind: Induktionstöpfe, (auch) geeignet für Induktionskochfelder oder auch Induktionskochgeschirr.

Generell ungeeignet für den Induktionsherd sind Töpfe aus Aluguss, Edelstahl und Kupfer. Doch die Hersteller haben auf die steigende Nachfrage reagiert und bieten Edelstahl-Töpfe mit ferromagnetischem Boden an. In diesem Boden können die elektromagnetischen Felder Wirbelströme erzeugen, mit deren Hilfe die Hitze zum Kochen hergestellt wird.

Finden Sie das passende Induktionstopfset
Die Auswahl bei Induktionstopfsets ist groß und alle Topfsets sehen auf den ersten Blick auch sehr ähnlich aus. Orientierung bieten Testberichte und das Feedback anderer Kunden. Mit unserem Produktfinder stellen wir Ihnen ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem Sie schnell und einfach das für passende Topfset für Ihre Bedürfnisse finden.


Die beliebtesten Induktionstöpfe

In der Regel werden ganze Induktion Topfstes gekauft – allerdings ist es auch möglich einzelne Töpfe zu erwerben. Beim Kauf eines Induktions Topfsets spart man im Vergleich zum Einzelkauf jedoch Geld. Überwiegend bestehen die Sets aus zwei großen Töpfen (unter anderem ein Bratentopf) und zwei kleineren Töpfen, jeweils mit Deckel.

Hinweise zur Zählweise: Jeder Topf und Deckel wird einzeln gezählt, daher besteht ein 10-teiliges Set nicht aus zehn Töpfen, sondern aus fünf Induktionstöpfen und den passenden Deckeln.

Nachstehend finden Sie die Induktionstopf Bestseller. Wenn Sie sich also auch fragen, welche Töpfe definitiv für Induktion geeignet sind und von anderen Nutzern gekauft werden, schauen Sie sich diese Tabelle an:

Produktfoto
WMF Gala Plus Topfset, 5-teilig, mit Metalldeckel, Kochtopf, Cromargan Edelstahl poliert, Induktion, spülmaschinengeeignet
Silit Toskana Topfset, 10-teilig, mit Glasdeckel, Kochtopf, Stielkasserolle, Milchtopf, Dämpfeinsatz, Pfanne beschichtet, Edelstahl teilmattiert, Induktion
Testsieger Stiftung Warentest
Fissler intensa / Edelstahl-Topfset, 5-teilig, Kochtopf-Set, Töpfe mit Deckel, stapelbar, Abgießhilfe, Induktion, alle Herdarten (3 Kochtöpfe, 1 Bratentopf, 1 Stielkasserolle-deckellos)
RÖSLE ELEGANCE Topfset, 10-tlg., Edelstahl 18/10, 2-ton-poliert, mit Töpfen, Glasdeckel, Pfanne beschichtet, Innenskalierung, induktionsgeeignet, spülmaschinengeeignet
Hersteller
WMF
Silit
Fissler
Rösle
Bezeichnung
Gala Plus Topfset
Toskana Topfset
Topfset intensa
ELEGANCE Topfset
Umfang
5-teilig
10-teilig
5-teilig
10-teilig
isolierte Griffe
Backofengeeignet
Innenskala
Prime-Vorteil
Preis
199,99 EUR
149,98 EUR
389,90 EUR
ab 79,00 EUR
Produktfoto
WMF Gala Plus Topfset, 5-teilig, mit Metalldeckel, Kochtopf, Cromargan Edelstahl poliert, Induktion, spülmaschinengeeignet
Hersteller
WMF
Bezeichnung
Gala Plus Topfset
Umfang
5-teilig
isolierte Griffe
Backofengeeignet
Innenskala
Prime-Vorteil
Preis
199,99 EUR
zum Produkt
Produktfoto
Silit Toskana Topfset, 10-teilig, mit Glasdeckel, Kochtopf, Stielkasserolle, Milchtopf, Dämpfeinsatz, Pfanne beschichtet, Edelstahl teilmattiert, Induktion
Hersteller
Silit
Bezeichnung
Toskana Topfset
Umfang
10-teilig
isolierte Griffe
Backofengeeignet
Innenskala
Prime-Vorteil
Preis
149,98 EUR
zum Produkt
Testsieger Stiftung Warentest
Produktfoto
Fissler intensa / Edelstahl-Topfset, 5-teilig, Kochtopf-Set, Töpfe mit Deckel, stapelbar, Abgießhilfe, Induktion, alle Herdarten (3 Kochtöpfe, 1 Bratentopf, 1 Stielkasserolle-deckellos)
Hersteller
Fissler
Bezeichnung
Topfset intensa
Umfang
5-teilig
isolierte Griffe
Backofengeeignet
Innenskala
Prime-Vorteil
Preis
389,90 EUR
zum Produkt
Produktfoto
RÖSLE ELEGANCE Topfset, 10-tlg., Edelstahl 18/10, 2-ton-poliert, mit Töpfen, Glasdeckel, Pfanne beschichtet, Innenskalierung, induktionsgeeignet, spülmaschinengeeignet
Hersteller
Rösle
Bezeichnung
ELEGANCE Topfset
Umfang
10-teilig
isolierte Griffe
Backofengeeignet
Innenskala
Prime-Vorteil
Preis
ab 79,00 EUR
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Vor- und Nachteile von Induktionstöpfen

Der Induktionsherd verspricht vor allen Dingen hohe Energieeinsparungen beim Kochen und eine schnelle sowie punktgenaue Erhitzung der Töpfe. Nachteilig ist allerdings, dass er nur mit magnetisierbaren Töpfen oder speziellem Induktionsgeschirr funktioniert. Zudem dürfen die Töpfe nicht zu klein sein, damit möglichst wenig Energie ungenutzt verloren geht.

Bei den Induktionstöpfen spricht die schnelle Zubereitung von Speisen für deren Wahl. Die hohen Kosten schrecken aber viele Hobbyköche zunächst ab. Insgesamt kann sich der Kauf aber lohnen, wenn der Induktionsherd häufig genutzt wird. Langfristig wird so die Haushaltskasse entlastet.

Die wesentlichen Vorteile eines Induktionskochfeldes lassen sich nur mit den passenden Induktionstöpfen erzielen. Dazu zählen:

  • Sehr gute Regulierbarkeit der Hitze.
  • Keine Speicherwärme.
  • Rasches Erhitzen unter Nutzung der sogenannten Boost-Funktion.

Worauf muss man beim Kauf der Induktionstöpfe achten?

Wer nun auf der Suche nach Induktionstöpfen ist, sollte beim Kauf einige Punkte beachten. So sollten die Töpfe die vorhandene Kochfläche zu mindestens zwei Dritteln bedecken. Es gibt nämlich einige Induktionsherde, die bei kleineren Topfgrößen gar nicht erst arbeiten. Ideal sind allerdings Töpfe, die genau die Maße der vorhandenen Kochfläche haben. Trotzdem sind auch bei etwas kleineren Töpfen keine hohen Energieverluste zu befürchten, da die Wärme ja direkt im Boden des Topfes entsteht.

Piktogramm für Induktion an der Topfunterseite
Piktogramm für Induktion an der Topfunterseite

Besonders wichtig bei Induktionstöpfen ist ein planer Boden. Ist dieser schief, kann das zu hohen Energieverlusten auf dem Induktionsherd führen. Ganz nebenbei ergibt sich der Nachteil, dass Öl oder Fett immer wieder in einen bestimmten Bereich des Topfes laufen und die Speisen nicht gleichmäßig gegart werden.


Die Griffe am Induktionstopf sollten sehr fest sitzen.
Durch zu locker angebrachte Griffe entstehen kleine Öffnungen. Beim Reinigen des Topfes kann Wasser in diese Öffnungen laufen, welches sich häufig erst durch Abschrauben des Griffs vollständig entfernen lässt.

Die Deckel aus Glas haben sich bei Induktionstöpfen besonders bewährt, speziell, wenn sie noch mit einem Dampfablassventil ausgestattet sind. Sie erlauben den steten Sichtkontakt zur zubereiteten Speise, sodass sich ein Überkochen vermeiden lässt. Durch das Dampfablassventil wird dieser Effekt sogar noch verstärkt. Wichtig ist außerdem, dass die Deckel sehr gut schließen, um Energieverluste zu vermeiden.

Ebenfalls ist zu beachten, dass sich die Wärme vom Boden des Induktionstopfes auf die Topfwände überträgt. Damit werden häufig auch die Griffe am Induktionstopf heiß. Genau das sollte aber bei einem guten Modell nicht der Fall sein, denn verbrannte Finger will sicher niemand haben. Bei den hochwertigeren Topfsets sind die Griffe isoliert.

Außerdem ist die Verarbeitungsqualität entscheidend. Eine entsprechende Beschichtung im Inneren des Topfes verhindert das Anbrennen der Speisen. Die Spülmaschinentauglichkeit sorgt für eine einfache Reinigung und festsitzende Griffe lösen sich nicht so einfach.

Wie kann man Induktionstöpfe erkennen?
Um zu prüfen, ob der Top einen magnetisierbaren Topfboden hat, kann man einfach einen Magnet an den Topfboden halten. Wenn sich Topfboden und Magnet anziehen, kann der Topf auch für den Induktionsherd genutzt werden.

Andernfalls müssen entsprechende Induktionstöpfe gekauft werden. Ob ein Topf zu 100 Prozent funktioniert, ist am Induktionszeichen (symbolische Spule) erkennbar.

Hersteller von Kupfertöpfen haben sich ebenfalls auf die steigende Nachfrage nach induktionsfähigem Geschirr eingestellt und den Boden ihrer Töpfe mit einer hauchdünnen magnetischen Schicht überzogen. So werden die sehr gute Wärmeleitfähigkeit von Kupfer und die punktgenaue Regulation des Induktionsherdes miteinander verbunden.

Kosten für Induktionstöpfe

Induktionstöpfe sind aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften natürlich etwas kostenintensiver als klassische Kochtöpfe. Ein solides Induktionstopfset gibt es aber bereits ab etwa 100 Euro. Nach oben hin sind hier kaum Grenzen gesetzt – immer abhängig von Umfang und Details, wie zum Beispiel isolierten Griffen oder einer Innenskalierung.

Einzelne Töpfe für den Induktionsherd sind etwas teurer – vergleichbar mit dem Kauf kleinerer Portionen bei Lebensmitteln. Dafür sind Spezialtöpfe, wie ein Spargeltopf, Simmertopf oder Schnellkochtopf eigentlich nie Bestandteil von Komplettsets.

Wenn man erst in Zukunft einen Induktionsherd nutzen will, zum Beispiel nach einem Umzug, sollte man jetzt schon die passenden Töpfe kaufen. Denn Induktionstöpfe sind problemlos auf einem normalen Herd (Ceranfeld, Elektroherd) nutzbar.

Welche Induktionstöpfe sind empfehlenswert?

Dieser Frage gehen unabhängige Tester immer wieder auf den Grund. Mit einer guten Note schnitten vor allem die Induktionstöpfe von WMF, Fissler oder Silit ab. Auch Schulte-Ufer konnte mit seinen Induktionstöpfen der ProfiLine überzeugen.

Neben dem Hersteller, der mit seinem Namen für Qualität bürgt, ist aber vor der Kaufentscheidung aber auch die Frage nach dem Anwendungszweck zu stellen. Benötigt man einen Topf mit sehr viel Volumen – also einen Suppen- oder Nudeltopf? Oder sollen es lieber kleinere Töpfe sein? Je nach Anzahl der benötigten Töpfe ist der Kauf eines Topfsets empfehlenswert – oder eben nicht. Insbesondere kleinere Haushalte kommen erfahrungsgemäß auch mit einem kleinen und einem mittleren induktionsfähigen Topf zu recht.

Häufig wird das kleinere Sortiment daheim durch einen Schmortopf und einen Suppentopf ergänzt.

Seltener werden ein Spargeltopf oder ein Milchtopf ergänzt. Das liegt unter anderem an der Saisonalität und den Alternativen. Während die Spargelsaison relativ kurz ist, gibt es mittlerweile auch üblich Milch in der Mikrowelle zu erhitzen.

Grundsätzlich ist die Angabe der Größe von Töpfen in zwei Formen gängig. Die Angabe des Fassungsvermögen in Litern und die Angabe des Durchmessers. Sehr große Töpfe haben 15 Liter oder mehr Fassungsvermögen.

WMF Töpfe

Besonders stark nachgefragt sind die Töpfe von WMF. Hier hat besonders das Function 4 Set seit dem Frühjahr 2017 stark angezogen, da es im Test der Stiftung Warentest gut abgeschnitten hat.

Bei Silit sind es die Töpfe der Serie Inspiration, die besonders gut abschnitten. Diese Induktionstöpfe sind preislich allerdings auch schon etwas weiter oben angesiedelt.

Ein komplettes Induktionstopfset von WMF schlägt mit mehr als 200 Euro zu Buche. Bei Fissler werden für das Set schon fast 500 Euro fällig. Wer also umfassend vergleicht, ist hier gut beraten.

Lidl Induktionstopf

Auch beim bekannten deutschen Discounter Lidl sind gelegentlich Induktionstöpfe der Eigenmarke Ernesto erhältlich.

Die Verarbeitung der Lidl-Töpfe ist nicht mit Profi-Töpfen vergleichbar – dafür gibt es diese Töpfe auch zum Kampfpreis. Im November 2018 war zum Beispiel ein induktionsfähiger Edelstahltopf im Angebot, der eine Innenskala und einen Ausguss vorweisen konnte. Beides findet man sonst eher bei Induktionstöpfen von Fissler oder anderen großen Marken.

Man muss man bei diesem Lidl-Angebot auch mit Abstrichen leben: Die Griffe sind nur vernietet und auch der Sandwichboden hält im Vergleich mit hochpreisigeren Modellen nicht mit.

Häufige Fragen zu Induktionstöpfen

Muss es wirklich ein spezieller Topf sein? Funktionieren auch meine alten Töpfe?

So oder so ähnlich lauten die häufigsten Überlegungen vor oder während des Kaufs einer neuen Küche beziehungsweise eines Induktionskochfeldes. In den letzten Jahren sind einige Fragen immer wieder an uns herangetragen worden. Gern beantworten wir diese Fragen hier für alle Nutzer.

Brauche ich einen Induktionstopf?

Während sich Induktionstöpfe problemlos auch auf anderen Herdarten (also Cerankochfeld, Gasherd oder dem „normalen“ E-Herd) nutzen lassen, funktioniert das anders herum nicht. Das bedeutet, dass die alten Töpfe nicht auf dem Induktionskochfeld funktionieren.

Die Töpfe und Pfannen, die mit einem Induktionsherd verwendet werden können, erkennt man am Induktionzeichen (symbolische Spule).

Wichtig bei der Auswahl eines Induktionstopfes sind 3 Dinge:

  1. gute Bodenbeschaffenheit
  2. hochwertige Verarbeitung
  3. eine schnelle Aufheizdauer

Die Topfunterseite muss plan aufliegen und soll sich schnell und gleichmäßig erhitzen. Dazu benötigt der Topf einen magnetisierbaren Kern, denn die Hitze zum Kochen entsteht direkt im Boden des Induktionstopfes – daher heizen die Induktionstöfpe auch viel schneller auf als bei einem konventionellen Wärmestrahlkochfeld.

So ist es nicht unüblich, dass ein Liter Wasser in der Hälfte der Zeit zum Kochen gebracht werden kann. (Die Kochstelle mit der sogenannten Boost-Funktion wird häufig mit zwei Pfeilen oder der Aufschrift Boost gekennzeichnet.)

Warum bleibt der Topf kalt?

Hat man noch ältere Töpfe, die vorher auf einem anderen Herd problemlos funktionierten und möchte diese auf einem Induktionskochfeld nutzen, kann es passieren, dass der Topfboden kalt. Das liegt an der automatischen Kochtopferkennung. Wenn Ihr altes Kochgeschirr keinen ferromagnetischen Boden hat, findet auch keine Energieübertragung statt.

Zu den beliebtesten Materialien für Kochtöpfe zählen Edelstahl und Aluguss. Beide Stoffe sind nicht magnetisch und funktionieren auf Induktionsherden nicht ohne Weiteres. erst durch einen Kapselboden werden sie induktionsfähig.

Wie sieht das Induktion Zeichen aus?

Piktogramm für Induktion an der Topfunterseite
Dieser Topf ist induktionsgeeignet – erkennbar an dem Symbol rechts außen.

Ob ein Topf induktionsgeeignet ist, erkennt man an dem typischen Induktionszeichen.

Doch bei welchem Zeichen handelt es sich um Induktionstöpfe? Das Zeichen mit der Spule signalisiert die Induktionsfähigkeit des Topfes – in Anlehnung an die verwendete Induktionstechnik bei der durch induzierte Wirbelströme Hitze erzeugt wird.

Nur wenn der Topf mit diesem Zeichen markiert ist, funktioniert er zuverlässig auf dem Induktionskochfeld und natürlich auch auf anderen Herdarten. Fehlt das Zeichen jedoch, kann man den Topf zwar auf einem Ceranfeld oder einem „normalen“ Herd nutzen – auf dem Induktionsfeld bleibt der Topf jedoch kalt.

Aus welchem Material sollen die Töpfe sein?

Induktionstöpfe bestehen in der Regel aus Edelstahl und sind im Gegensatz zu „normalen“ Töpfen mit einem speziellen Boden, der sich durch Induktion erhitzen lässt, ausgestattet.

Hat man bereits Kochtöpfe und möchte diese weiter nutzen, sollte man prüfen, ob es sich um Modelle aus Gusseisen oder aus Stahlemaille handelt. Beide sind komplett magnetisch und können problemlos genutzt werden. (Daher sind zum Beispiel auch Grillpfannen aus Gusseisen ein ideale Geschenkidee – auch wenn man die Herdart nicht kennt.)

Ist man sich unsicher, kann man den Boden mit einem Magneten testen. Allerdings sagt das noch nichts über ein gutes Kochergebnis aus, denn Induktionstöpfe haben durch den Boden einen deutlich besseren Wirkungsgrad und werden schneller heiss.

Wie groß muss ein Induktionstopf sein?

Bei klassichen Herdarten konnte man einfach sehen, ob der Topf die richtige Größe hat. Bei modernen Induktionskochfeldern ist die Größe des Topfes relativ egal. Es wird immer nur der Bereich erhitzt, der von der Induktionsspule auch erfasst werden kann. Dieses Prinzip nennt sich automatische Topferkennung und ermöglicht die Nutzung des gesamten Kochfeldes.

Zur Orientierung haben die Hersteller der Kochfelder jedoch entsprechende Markierungen auf der Oberseite des Kochfeldes angebracht.

Wo wird der Durchmesser bei Töpfen gemessen?
Mithilfe der Durchmesser-Angabe kann man jedoch Rückschlüsse auf die Größe und das Volumen des Kochtopfes ziehen, daher ist die Angabe des Durchmessers auch bei Induktionstöpfen Standard. Die Durchmesser-Angaben bei Töpfen beziehen sich grundsätzlich immer auf den oberen Rand und nicht auf den Durchmesser des Topfbodens.

Was ist ein Dampfauslass?

Viele Topfsets haben Deckel mit einem sogenannten Dampfauslass. Hierbei handelt es sich um ein kleines Loch im Deckel des Kochtopfes, das den Druckausgleich im Topf ermöglicht und dabei (im Gegensatz zum angekippten Deckel) kaum Wärme preisgibt. Insgesamt eine nützliche Idee. wenn Sie vor der wahl stehen, sollten Sie zum Topf mit einem solchen Deckel greifen.

Was ist eine Innenskala?

innenskala im induktionstopf
innenskala im induktionstopf

In den letzten Jahren findet man besonders bei hochpreisgem Kochgeschirr die sogenannte Innenskala in den Töpfen. Mit dieser Skala kann man einfach ablesen, welche Menge Flüssigkeit sich bereits im Topf befindet.

Praktisch: Es entfällt der zusätzliche Gebrauch eines Messbechers.

Bei der Auswahl eines Topfes oder Topfsets sollten Sie auf dieses Detail achten.

Dürfen Induktionstöpfe in die Spülmaschine?

Grundsätzlich ist das kein Problem, sofern die Töpfe nicht aus Aluguss sind. Allerdings ist eine Reinigung von Hand schonender für die Oberfläche des Topfes und stellt sicher, dass man lange Freude an seinem Induktionsgeschirr hat. Daher empfehlen wir die Reinigung in der Spülmaschine nicht.

Aber wenn es mal schnell gehen muss, dann ist eine Reinigung in der Spülmaschine für Induktionstöpfe kein Problem. Auf Nummer sicher geht man, wenn man vor der ersten Nutzung in die Bedienungsanleitung vom Hersteller schaut. Hier steht in der Regel aus welchem Material die Töpfe und Deckel sind und wie sie am besten gereinigt werden sollten.

Hier finden Sie noch mehr Tipps zur Reinigung von Induktionstöpfen.

Informationen zum Induktionsherd

Induktionskochfeld mit Glaskeramikoberfläche („Kookplaat inductie“ von Erik1980 aus nl. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kookplaat_inductie.JPG#/media/File:Kookplaat_inductie.JPG)
Induktionskochfeld mit Glaskeramikoberfläche

Wer sich mit dem Herdkauf beschäftigt, stößt dabei auch auf den Induktionsherd. Im Gegensatz zu klassischen Herdarten, wie dem E-Herd oder Gasherd, wird die Wärme bei einem modernen Kochfeld mittels elektromagnetischen Wechselfeldern erzeugt. Durch sie entsteht Energie, die an den Boden des Topfes auf dem Herd weitergeleitet wird. Von dort aus verteilt sich die Energie im restlichen Topf und erzeugt die zum Kochen benötigte Wärme. Allerdings ist die Übertragung der elektromagnetischen Felder nicht mit herkömmlichen Kochgeschirr möglich, da diese keinen magnetisierbaren Topfboden haben. Es werden spezielle Induktionskochtöpfe benötigt.

Eine alternative zum Einbaukochfeld sind sogenannte Induktionskochplatten, die eine eigene Stromversorgung haben und auch in kleinen Küchen Platz finden.

Funktionsweise eines Induktionskochfeldes kurz zusammengefasst:

  • Die Wärme zum Kochen entsteht direkt im Boden des Kochgeschirrs.
  • Ein Magnetfeld erzeugt Wirbelströme, diese erhitzen die Induktionstöpfe.

Warum macht ein Induktionsfeld Geräusche?

In einem Induktionsherd befindet sich zur Kühlung des Systems ein Lüfter, der hörbare Geräusche erzeugt. Auch beim Erhitzen entstehen wahrnehmbare Geräusche, die auf die Induktionstechnik zurückzuführen sind.

Wie reinigt man ein Induktionskochfeld?

Induktionskochfelder sollten nicht mit kratzigen Schwämmen und Spülmittel gereinigt werden. Andernfalls kann es zu unschönen Kratzern und Regenbogen-Verfärbungen kommen, die sich einbrennen. Am besten ist die Reinigung mit einem feuchten Tuch. Auf den Einsatz von chemischen Reinigern sollte man verzichten.